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Der kleine Gastro-Knigge 2100 |
Info
Broschiert: 90 Seiten Verlag: Books on Demand Auflage: 2 (Mai 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833413093 ISBN-13: 978-3833413094 Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 0,8 cm
Preis: 9,70 EUR
Grußworte
Manfred Ehlert, Präsident Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte; Bremen (1. Auflage) Henrik Große-Perdekamp, Direktor, Maritim Hotel Königswinter (2. Auflage)
Beschreibung
Sie sind eingeladen oder laden ein? Das Messer wird mit der rechten Hand geführt, die Gabel mit der linken. Das gilt heute, wobei die Linkshänder mittlerweile glücklicherweise wechseln dürfen. Die weiter oben bemühten ‚alten’ Römer durften den Speisesaal nicht mit dem linken Fuß zuerst betreten, denn das galt als unglückbringend. Diese Regel ist deutlich überholt. Reiche Römer hatten gleich mehrere Speisesäle, den jeweiligen Jahreszeiten entsprechend ausgerichtet. Im Frühling und im Herbst wurden die Räume, die nach Osten ausgerichtet waren, bevorzugt, in den anderen Jahreszeiten die, die nach Westen lagen. Es war genau definiert, wer wie bei Tisch ‚liegen’ durfte, und wer auf einen Stuhl auszuweichen hatte. Im frühen Mittelalter wurden die ersten Tischregeln entwickelt, so genannte ‚Tischzuchten’; Aus einer hat der Autor Erasmus von Rotterdam zitiert. Es hat sich viel getan, in den letzten Jahrhunderten. Das vorliegende Buch widmet sich dem modernen Umgang im gastronomischen Umfeld. Das Verhalten als Gast bzw. Gastgeber rund um den Tisch, sei es zu Hause oder im Unternehmen bei einer Feier oder beim Arbeitsessen in der Gastronomie. Vom vernünftigen Platzieren bis hin zum möglichen Reklamations-Management, vom richtigen Benutzer der Besteckteile, über Getränke und Rauchen bis hin zum Bezahlen und schließlich zum Aufheben der Tafel. Manchmal ist es nur das Tüpfelchen auf dem i, das den Unterschied ausmacht. In anderen Fällen sind Missgeschicke eher als Peinlichkeiten zu bezeichnen. Und es ist auch kein Geheimnis mehr, dass beruflich tätige Menschen, die sich den aktuellen Zeiten entsprechend richtig verhalten, - zum Beispiel bei einem Arbeitsessen - einen leichteren Zugriff zum Erfolg verzeichnen können. Unabhängig davon mögen die meisten Zeitgenossen zustimmen, dass es ihnen wohler ist, wenn sie bei einer Einladung ‚im festlichen Rahmen’ wissen, welches Verhalten von ihnen erwartet wird. Das Wissen darüber entspannt die ganze Angelegenheit, und der Anlass kann ohne großen Stress und in angenehmer Atmosphäre genossen werden.

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